„Ich bin arm, weil die Reichen reich sind“ – was ist dran?

Was sind die Reichen nicht an allem Schuld! Wenn man sich mit den Menschen über Geld und Finanzen unterhält, stößt man immer wieder auf die verschiedensten Vorurteile und Einstellungen gegenüber reichen und wohlhabenden Menschen. Die Menschen sprechen davon, dass diese Leute einfach „Glück“ hatten oder schon bereits reiche Eltern, die das Vermögen vererbten oder dass diese Leute durch Betrug reich wurden. Reiche Menschen seien unehrlich, einsam, egoistisch und vor allem gierig! Es besteht auch ein großer Wunsch, sich von diesen Leuten moralisch abzugrenzen und sich lieber mit ärmeren Menschen zu sympathisieren. Eines dieser Vorurteile ist die Meinung, die Reichen seien Schuld an der Armut anderer Menschen. Heute wollen wir uns ansehen, was dahinter steckt …

Um das Thema ausreichend zu beleuchten, müssen wir uns etwas Theorie aneignen, nämlich  das langweilige, aber erkenntnisreiche Thema Preisbildung. Wie entsteht überhaupt der Preis eines Konsumguts oder einer Dienstleistung?

Vielleicht erinnerst du dich noch an den Schulunterricht, denn dort heißt es, der Preis bildet sich aus Angebot und Nachfrage: Das Angebot zeigt an, zu welchem Preis der Produzent bereit ist, das Gut zu erzeugen oder seine Dienstleistung auszuführen und die Nachfrage ist der Indikator des Konsumenten, zu welchem Preis er das Gut erwerben will. Angebot und Nachfrage sind aber keineswegs statische Größen, sondern abhängig von vielen verschiedenen Aspekten:  beispielsweise Preise der Rohstoffe, aus denen das Konsumgut verarbeitet wird, dem Stand der Produktionstechnik und weiterer Kosten der Produktionsfaktoren. Die Nachfrage hängt derweil ab vom verfügbaren Einkommen des Konsumenten und den vergleichbaren Preisen von Konkurrenz- oder Substitutionsprodukten.

Angebot und Nachfrage befinden sich im Gleichgewicht, da die Preiswünsche der Marktteilnehmer gegenläufig sind.  Der Produzent versucht seine Ware zu steigenden Preisen zu vermitteln, und der Konsument versucht die Ware zum möglichst günstigsten Preis zu erwerben. Daraus bildet sich ein Gleichgewicht, das niemals statisch ist, denn durch geänderte Lebensumstände, neue Moden und höheres Einkommen wird die Nachfrage steigen und den Preis erhöhen. Zu einer anderen Zeit kann ein vergünstigtes Verfahren zur Herstellung eines Gutes erfunden werden, das das Angebot erhöht und den Preis bei gleichbleibender Nachfrage drückt.  Auch hängt der Preis von weiteren Faktoren ab, wie etwa der Zielsetzung des Konsumenten und seinem Wissensstand.

Wenn sich also Hinz und Kunz zum Handeln treffen, ist es dem Konsumenten Kunz nicht möglich, den absoluten Wert seines gewünschten Gutes exakt zu bestimmen. Aber auch der Produzent Hinz weiß es nicht genau – immerhin kann in seinem Produkt mehr Potential stecken, als er sich bewusst ist. In so einem Fall verkauft er seine Ware unter Wert und Kunz hat ein super Schnäppchen gemacht. Je besser man sich auskennt, desto besser wird man den wahren Wert einschätzen können. In der Realität wird es aber vorkommen, dass der angenommene Wert eines Gutes oder Dienstleistung nicht mit dem wahren Wert übereinstimmt. Und hier fängt das Dilemma an …

Eine Geschichte über Hinz & Kunz

Angenommen, Hinz hast etwas, was Kunz möchte und sagen wir, dieses Etwas ist eine Goldstatue aus dem 18. Jahrhundert. Kunz zahlt Hinz $50.000 dafür, weil er seinen Wert so annimmt und Hinz für diesen Preis bereit ist, die Statue herzugeben. Wir haben also ein Gleichgewicht geschaffen, in der Hinz bereit ist, die Ware abzugeben, weil ihm $50.000 mehr wert sind und Kunz ist bereit, $50.000 abzugeben, weil ihm die Statue mehr wert ist als diese Summe an Geld. Hier ist niemand zu etwas gezwungen worden, niemandem wurde eine Pistole an den Kopf gehalten, niemand handelte gegen seinen Willen. Jetzt hat Hinz von Kunz die $50K erhalten und kann damit tun und lassen, was er will.

Nun, angenommen, Hinz hat gesagt, die Statue wäre aus purem Gold. Dann war $50K wirklich ein großzügiges Schnäppchen, und Kunz hat beim Kauf wirklich einen Gewinn gemacht. Aber später stellt Kunz fest, dass die Statue aus Bronze ist, die mit Gold übergossen wurde – und plötzlich fühlt er sich über’s Ohr gehauen! Aber warum eigentlich? Genau, weil er den wahrgenommenen Wert und den tatsächlichen Wert missinterpretiert hat. Jetzt, wo er die gigantische Differenz versteht, geht er wieder zu Hinz und verlangt $49K von seinem Geld zurück, weil er jetzt den wahrgenommenen Wert auf $1K schätzt. Hinz lacht nur darüber und Kunz wird langsam sauer. Er fängt an Hinz zu schubsen und Hinz schlägt ihm ins Gesicht! Sie fangen an zu kämpfen und das Zimmer zu verwüsten, in dem sie sich gerade befinden. Dabei stoßen sie an den Tisch, auf dem die goldene, begehrte Statue steht! Sie fängt an zu wackeln – und oh Schreck, da liegt sie schon auf dem Boden, in hundert Teile zersprungen. Kunz wird noch wütender, denn jetzt ist er noch nicht mal bereit, $1K zu zahlen und verlangt die ganzen $50K zurück!

Sie sind noch immer in Rage, als Hinz beschließt, das Zimmer zu verlassen und nach der Polizei zu rufen. Kunz sammelt währenddessen die Scherben auf – ihm ist es wirklich leid um die schöne Gold-Statue. Während er die glitzernden Metallstücke vom Boden pickt, fällt ihm auf, dass sich auf dem Boden ein kleines Samtsäckchen befindet, das sich scheinbar im Inneren der Statue befunden hat. Neugierig hebt er sie auf und macht das Säckchen auf. Es befinden sich dort mehrere hundert 2-karätige Diamanten! Er kann seinen Augen kaum glauben! Sein Schmerz und Ärger verfliegen sofort. Schnell steckt er den legendären Fund in seine Tasche, während Hinz wieder das Zimmer betritt. „Es hat sich erledigt, ich verzichte auf meine Rechte“, sagt Kunz, weiter die Scherben aufräumend. Auch Hinz scheint erleichtert – zum Glück habe sich Kunz umentschieden und mache keinen Ärger mehr. Zusätzlich räumt er noch alles auf, super! Erleichtert verlässt Kunz das Zimmer und kann kaum glauben, so ein Schnäppchen gemacht zu haben.

Was lehrt uns diese Geschichte?

Geld ist ein Transaktionsmittel, der einen angenommenen  und subjektiv empfundenen Wert speichert. Die Wahrheit ist nur, dass der angenommene Wert nicht mit dem tatsächlichen Wert übereinstimmen muss und das in dem tatsächlichen Wert soviel Information enthalten ist, die ein Mensch nicht überblicken kann. Daher muss sich ein Konsument bewusst sein, warum er etwas erwirbt, welche Nützlichkeit das Gut für ihn hat und wie groß seine Begierde danach ist. Wenn sich Verkäufer und Käufer über einen Preis einig sind, d.h. wenn sie einen Konsens getroffen haben, wann der Wert des Geldes über dem angebotenen Gut für den Verkäufer liegt und wann der Wert des Gutes über dem angebotenen Geldbetrag für den Käufer liegt – dann findet die Transaktion statt und nur dann. Niemand ist gezwungen, eine Sache zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Tatsächlich wird niemand gezwungen, etwas zu erwerben, was er nicht auch erwerben möchte. 

Vor einem Kauf geht immer die Motivation voraus, mit dem gewünschten Gut oder der Dienstleistung ein bestimmtes Bedürfnis zu befriedigen. Jeder Mensch hat dabei andere Vorlieben, Vorstellungen und Einstellungen, wie er in seinem Leben seine Wünsche und Träume realisieren kann. Was für den einen Glück bedeutet, ist für den anderen verschwendete Zeit oder verschwendetes Geld. Manche Menschen zahlen dafür, ihren Narzissmus zu befriedigen (z.B. gekaufte Likes auf dem Instagram-Account), während andere Menschen darüber nur den Kopf schütteln. Haben aber nun die Verkäufer die Käufer betrogen oder angelogen?

Wenn ein Mensch, der es wichtig findet, sein Ego mit Likes zu füttern, für $25 1000 Likes kauft, zeigt das, dass ihm sein Bedürfnis mehr wert ist als $25. Dem Verkäufer wiederum sind $25 mehr wert als 1000 Likes zu generieren, weswegen sich beide Menschen bei diesem Preis treffen. Dem Käufer wurde weder die Pistole an den Kopf gehalten, noch wurde er sonst zu der Transaktion gezwungen. Dadurch, dass reiche Menschen anderen Menschen anbieten, ihre Bedürfnisse zu befriedigen und damit Werte erschaffen, die der jeweiligen Zielgruppe wichtiger ist als Geld, erhalten sie ein enormes Vermögen. Erst dadurch werden Menschen wirklich reich und erst dadurch entstehen immense Vermögen – durch Werterschaffung.

Wenn du aus einem Job gekündigt wirst, der dir $50K im Jahr gebracht hat, dann hat der Arbeitgeber entschieden, dass er den Wert deiner Tätigkeit (und Zeit) auf $50K schätzt. Wenn du dem zugestimmt hast, dann warst du damit einverstanden. Dich hat niemand gezwungen, für diesen Lohn zu arbeiten. Wenn dir deine Zeit mehr wert ist und du deine Tätigkeit für besonders hältst, wirst du auch mehr verlangen. Das Problem ist, je mehr Konkurrenten es in deinem Bereich gibt, desto schwieriger werden die Verhandlungen – schließlich kann der Arbeitgeber zu anderen Arbeitnehmern abwandern, die ihre Zeit für weniger verkaufen. Das ist der Grund, warum die jetzige Akademikerschwemme keine Garantie für gut bezahlte Jobs ist und langfristig zu niedrigeren Löhnen führen wird.

Woher kommt aber nun das Vorurteil „Ich bin arm, weil Du reich bist“?

Der Neid und fehlende Eigenverantwortlichkeit. Der typische Konsument konzentriert sich darauf, seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Er hört anderen Menschen nicht zu und interessiert sich nicht für sie. Er denkt an sich und seinen nächsten Einkauf, das, was ihm als Nächstes gut tut.  Er hat sich aber nie Gedanken darum gemacht, dass seine Einkäufe andere Menschen reicher machen und er hat sich nie Gedanken darum gemacht, ob er das, was er da kauft, wirklich braucht. Ein Mensch, der seinen Narzissmus mit Likes erkauft, denkt nicht darüber nach, dass er vielleicht lieber eine Therapie braucht oder ein Buch über Selbstakzeptanz. Der Produzent reagiert hier aber nur auf ein Bedürfnis, wofür Menschen zu zahlen bereit sind und das Angebot gezielt aufsuchen! Der Produzent ist nicht für deine Entscheidungen verantwortlich, aber der typische Konsument sucht die Verantwortlichkeit bei anderen Menschen.

Der tatsächliche Betrug und konkurrierende Interessen. In unserer Geschichte ist es sogar dazu gekommen – Hinz hat Kunz versucht zu betrügen, indem er die Statue als pures Gold verkaufen wollte, während sie eigentlich aus Bronze bestand. Der Verkäufer hat bewusst über das Material gelogen oder geschwiegen und wollte Kunz für dumm verkaufen. Ich glaube, in der Vergangenheit sind diese Fälle enorm gewesen, weswegen sich dieses Vorurteil erst so hartnäckig etabliert hat. Auch in vielen Branchen treten Verkäufer und Berater mit konkurrierenden Interessen an den Kunden heran. Das ist allerdings selbstverständlich nicht immer so. Meistens ist man als Verbraucher enorm dankbar dafür, dass es Produzenten gibt, die Waschmaschinen, Musik, Hygienebedarf, leckere Snacks, Burger, bequeme Matratzen, Kaffeemaschinen, schicke Schuhe, Kosmetika, Extensions, Drogerieprodukte, wichtige Informationen, Anleitungen, Unterhaltung, Filme, Computerspiele und so weiter und so fort herstellen. In der Regel muss auch niemand betrogen werden, denn Ehrlichkeit zahlt sich am Ende auch für die Produzierenden immer aus.

Fazit

Reiche und wohlhabende Menschen finanzieren sich ihren Reichtum durch das Produzieren von Werten und nützlichen Dienstleistungen. Menschen, die diese Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen, bewerten den Wert der Leistung und des Produkts höher als das Geld, das sie dafür bezahlen.  Ansonsten würden sie nicht kaufen. Niemand ist gezwungen, etwas in Anspruch zu nehmen oder etwas zu nutzen. Es ist absolut freiwillig. Nichtsdestotrotz ist das Vorurteil nicht aus der Luft gegriffen. Ja, es gibt sie, die Menschen, die nach Geld jagen und nicht halten, was sie versprechen. Man kann sich aber schützen – z.B. indem man sich mehr Wissen aneignet, was durch die Digitalisierung und das Internet mittlerweile sehr leicht geworden ist. Ansonsten sollte man vor einem Kauf noch evaluieren, ob man das Produkt oder die Dienstleistung wirklich braucht.

Einen schönen Sonntag, wünscht euch

Anna

Quellen: [1] UNSCRIPTED: Life, Liberty, and the Pursuit of Entrepreneurship* [2] Marktgleichgewicht Wikipedia
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7 Kommentare zu „„Ich bin arm, weil die Reichen reich sind“ – was ist dran?“

  1. Ein sehr guter Beitrag!
    Dieses Umdenken, welchen Wert biete Ich anderen Menschen durch z. B. meine Arbeitskraft/Fähigkeiten, ist ein ganz wichtiger Punkt den sehr viele Menschen nicht verstehen.
    Vor nicht allzu langer Zeit fehlte mir dieser Gedanke auch noch. Ich wollte mehr Verdienen und war unzufrieden mit meinem Gehalt. Im Grunde forderte ich Gehaltserhöhungen quasi ohne Mehrwert zu bieten. Im geringen Umfang ist das sicher möglich, aber irgendwo ist dann auch eine Grenze erreicht.
    Mittlerweile ist mir klar geworden, dass mein Gehalt für meine erbrachten Leistungen im Unternehmen angemessen ist.
    Also bin ich derzeit dran mich beruflich Weiterzubilden um meinen Wert für das Unternehmen zu steigern.

    Gerade „arme“ Menschen sollten darüber nachdenken. Welche Leistung bzw. mit welchen Fähigkeiten kann ich anderen Menschen helfen/dienen um damit einen Wert zu generieren für den Ich entsprechend bezahlt werden. Es wird immer viel gefordert, aber wenig geboten.
    Von nichts kommt auch nichts.

    Lg

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    1. Hey Stefan,

      danke für deinen Kommentar und das Lob 🙂 Mir war auch lange Zeit gar nicht klar, im welchen Zusammenhang Geld, Gehalt und Preise im Verhältnis zum Mehrwert stehen. Bei dem letzten Absatz kann ich dir wirklich uneingeschränkt zustimmen. Viel Erfolg bei der Weiterbildung und dem Erhöhen des Gehalts!

      VG,
      Anna

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  2. Hi,
    soweit ein interessanter Beitrag, aber damit gehe ich nur teilweise d’accord.

    „Wenn du aus einem Job gekündigt wirst, der dir $50K im Jahr gebracht hat, dann hat der Arbeitgeber entschieden, dass er den Wert deiner Tätigkeit (und Zeit) auf $50K schätzt. Wenn du dem zugestimmt hast, dann warst du damit einverstanden. Dich hat niemand gezwungen, für diesen Lohn zu arbeiten. Wenn dir deine Zeit mehr wert ist und du deine Tätigkeit für besonders hältst, wirst du auch mehr verlangen. Das Problem ist, je mehr Konkurrenten es in deinem Bereich gibt, desto schwieriger werden die Verhandlungen – schließlich kann der Arbeitgeber zu anderen Arbeitnehmern abwandern, die ihre Zeit für weniger verkaufen. Das ist der Grund, warum die jetzige Akademikerschwemme keine Garantie für gut bezahlte Jobs ist und langfristig zu niedrigeren Löhnen führen wird.“

    Du sagst damit aus, dass es Arbeitslosigkeit eigentlich nicht geben dürfte. Natürlich ist das Argument des „Zwanges“ nicht unlogisch, aber die Analyse ist nicht ganz richtig. Wenn ich mir jemanden in mein Einzelunternehmen holen würde, dann treffe ich meine Entscheidung nach dem prognostizierten Auftragsvolumen. Wenn die wirtschaftliche Lage gut ist und gut eingeschätzt wird – her mit den Arbeitskräften. Wenn nicht? Pech gehabt. Selbst bei niedrigen Löhnen ist ein Arbeitsplatz nicht garantiert. Denn niedrige Löhne bewirken einen niedrigeren Konsum und eine Mitarbeitereinstellung macht damit keinen Sinn. Wenn man Angebot und Nachfrage beachtet, sollte man die Unternehmerperspektive nicht vergessen…da halte ich es wie Adam Smith, dem Urvater der Ökonomie.

    Die Analyse rund um den Preis gefällt mir gut. Auch die Eigenverantwortlichkeit ist ein gutes Stichwort. Ein interessanter Beitrag, auch um weiter über den ein oder anderen Punkt nachzudenken.

    LG
    Johannes

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Johannes,

      Danke für deinen Beitrag und deinen Input. Also eigentlich kann es Arbeitslosigkeit schon geben (oder zumindest sehe ich da keinen Widerspruch). Das kann (theoretisch) dann auftreten, wenn der Markt übersättigt ist und die Arbeitnehmer nicht vermittelt werden können, weil alle Arbeitsplätze besetzt sind. Oder wenn die Menschen Fähigkeiten anbieten, nach denen gar keine Nachfrage besteht. Der Arbeitgeber ist ja bestrebt, sein Unternehmen besser und profitabler für seine Kunden zu gestalten, also ist er interessiert daran, möglichst gute Fachkräfte zu einem möglichst günstigen Preis anzuwerben. Ansonsten stimmt das, was du sagst, je mehr Kundenaufträge das Unternehmen bekommt, desto mehr kann es expandieren und Mitarbeiter einstellen. Bei schlechter Wirtschaftslage müssen unter Umständen die Menschen entlassen werden, weil die Bestellungen und Aufträge ausbleiben und damit das Geld für den Lohn fehlt.

      Schöne Grüße,
      Anna

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  3. Huhu Anna,
    schönes Beispiel mit der Statue!Ich muss mir das leider oft von meinem Vater anhören, was ich alles falsch mache. Ich töte die Chinesen, weil ich Produktionsanlagen für Autos baue und damit die Luft verpeste. Ich unterstütze mit meinen Cannabis-Aktien den Drogenkonsum. Weil ich spare, fehlt das Geld in der Wirtschaft usw.

    Es spricht die Verbitterung aus solchen Leuten. Man sucht die Schuld bei anderen, weil man sich die eigene Schuld nicht eingestehen will. Ich versuche solche Vorwürfe zu ignorieren, aber aus der eigenen Familie kommend verletzten solche Worte. Letztlich schaue ich immer, wo ich hin will und entscheide dann, was ich dafür tun will. Entweder leite ich dann entsprechende Maßnahmen ein oder überdenke mein Ziel.

    Wegen der Akademikerschwemme: Ich stimme zu, dass die Wirtschaft erst mal günstige Arbeitnehmer sucht. Je mehr Bewerber es gibt, desto mehr Auswahl und im besten Fall Gehaltskampf unter den ANs.

    Liebe Grüße
    Jenny

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Jenny! Oh Gott, echt, musst du dir sowas anhören? Wer fängt bei euch diese Gespräche an? Vielleicht sollte man dem Thema Geld generell lieber aus dem Weg gehen bei solchen Diskussionen. Ich höre meistens nur immer, dass Geld nicht glücklich mache und ich mich immer schön auf Schule, Studium, Weiterbildung etc. konzentrieren soll, usw. Na ja. Ich finde auch, dass es von der Familie sehr verletzend ist, aber was will man machen, die Menschen denken manchmal anders und wenn das die eigene Familie betrifft, kann man da wohl nicht viel machen :/

      Schönen Montag 🙂
      Anna

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      1. Hi Anna, mein Vater ist leider ein schwieriger Mensch. Er fängt von sich aus an. Er redet alles schlecht. Nicht, weil er es einem nicht gönnt (hoffe ich zumindest), sondern weil er dich darauf vorbereiten will, dass alles negative Konsequenzen hat. Er wurde von den eigenen Eltern hintergangen, hat schwere Depressionen und der Krebs machte das nicht besser. Ist nicht so leicht, dagegen anzukommen. Ich beende meist das Gespräch, wenn er wieder anfängt, alles schlecht zu reden.

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