Vater Staat – wozu ist er eigentlich da?

Der Staat ist ein heikles Thema. Angeregt beobachte ich immer wieder, dass Menschen sich Gedanken darüber machen, was der Staat als Nächstes erlauben oder verbieten soll oder wie er für dies und das sorgen muss. Andere Menschen beschweren sich, dass der Staat schon zu groß geworden sei und uns immer mehr Geld aus der Tasche ziehe. Dann beobachte ich noch gleichzeitig, dass sich Menschen sehr stark dafür interessieren, was der Staat ihnen für Leistungen bereit stellt und wie die Steuern geregelt sind. Das geht sogar soweit, dass die Mehrheit aller Deutschen ein Leben führt, das vom Staat bestimmt wird. Sie hinterfragen das Ganze gar nicht und denken nicht über Alternativen nach. Sie sagen sich: „Das ist jetzt einfach so“ und leben danach.

Ähnlich wie mit den meisten Begriffen, die einen enormen Einfluss auf unser Leben haben, wie etwa „Geld“ und „Zeit“, machen sich die meisten Menschen aber gar keine Gedanken darüber, was der Staat überhaupt ist, was seine Aufgaben sind und welche Anforderungen seine Kompetenz übersteigen. Es ist also Zeit, sich die Sache näher anzusehen!

Was ist der Staat überhaupt?

„Ein Staat ist eine politische Organisation einer Personengemeinschaft“, die im Wesentlichen drei Merkmale erfüllt, zum Einen das Staatsgebiet, d.h. der Staat besitzt einen geographisch abgrenzbaren Teil der Erdoberfläche, zum Anderen ist im Staat die Summe aller Staatsangehörigen, also das Staatsvolk, einbegriffen. Das dritte Merkmal ist dann wiederum die Staatsgewalt, also eine Regierung, die effektiv eine hoheitliche Gewalt ausüben kann. Was meint Gewalt in diesem Zusammenhang?

„Unter dem Begriff Gewalt ist der körperlich oder auch psychisch wirkende Zwang zu verstehen, der durch Kraft oder ein sonstiges Verhalten entsteht. Ziel ist es, die freie Willensbildung und -betätigung der anderen Person unmöglich zu machen oder zumindest zu beeinträchtigen.“

In der Bundesrepublik Deutschland ist die Staatsgewalt noch zusätzlich geteilt, und zwar in die Exekutive (die ausführende Gewalt), Judikative (die rechtssprechende Gewalt) und Legislative (die gesetzgebende Gewalt). Dabei hat der Staat ein Monopol inne, denn die Gewaltausübung liegt allein in seiner Macht (also in der Macht einer politischen Organisation einer Personengemeinschaft.) Ironischerweise wird im nächsten Satz sofort davon gesprochen, dass das notwendig sei, um Frieden und Ordnung zu schaffen und dass das Gewaltmonopol Grundlage eines Rechtsstaates sei. Nur in seltenen Ausnahmefällen darf der Bürger des Staates Gewalt ausüben, z.B. in Notwehr.

Die Gewaltenteilung ist etwas, das verfassungsmäßig garantiert wird (im Rahmen der sog. Ewigkeitsklausel). Genauso wie der Schutz der Menschenwürde, die Anerkennung der Menschenrechte als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, das Bundesstaats- und das Demokratieprinzip. Im Grundgesetz, Artikel 73 und 74 wird geregelt, wofür der Bund Gesetze erheben kann (ausschließlich und konkurrierend). Unter die ausschließliche Gesetzgebung des Bundes fällt das Waffen- und Sprengstoffrecht, das Währungs-, Geld- und Münzwesen, die Maße und Gewichte sowie die Zeitbestimmung (interessant!) und das Urheberrecht und Verlagsrecht. Unter die konkurrierende Gesetzgebung fällt z.B. das Jagdwesen, die Hochschulzulassung, der Wasserhaushalt und das Recht der Enteignung (auch sehr interessant – die mögliche Enteignung in der BRD ist sicherlich noch einen eigenständigen Artikel wert.) Die Listen sind enorm, ihr könnt ja mal reinsehen.

Ein Fun-Fact, der mir erst durch die Recherche bewusst geworden ist: Das Grundgesetz sichert die Rechte der Bürger gegen den Staat, d.h. nur der Staat kann gegen das Grundgesetz verstoßen, jedoch kein Bürger.

Harry Browne schreibt in How I Found Freedom in an Unfree World* über den Staat: „It’s an agency of coercion that’s accepted as necessary by most people within its area of influence.“ (Der Staat sei eine Zwangsorganisation, die von den meisten Menschen in ihrem Einflussbereich als notwendig akzeptiert wird.) Der Staat kann nur existieren, weil die Menschen davon überzeugt sind, dass der Staat wichtige soziale Funktionen inne hat sowie dass es eine Pflicht gibt, Gesetze zu befolgen. Auch wird der Staat als Möglichkeit gesehen, Einfluss und Macht auszuüben, um Menschen zu bestimmten Verhalten zu zwingen (Gruppe A von Menschen kann die Gruppe B nicht überzeugen, ein bestimmtes Verhalten zu befolgen und möchte mit Einfluss des Staates diese Gruppe von Menschen nun dazu zwingen.) Der Glaube an den Staat ist dabei so gewaltig, dass er die erste Anlaufstelle ist, wenn sich Menschen eine Veränderung in ihrem Leben wünschen. Sie glauben, der Staat hätte die Kompetenz für ein wirtschaftlich gesichertes, sorgen- und gewaltfreies Leben zu sorgen. Manchmal glauben die Menschen sogar, dass sich andere nach ihren Vorstellungen verhalten müssen, und wenden sich dann an den Staat, damit er genau das durchsetzt.

Dabei kann der Staat kein Ansprechpartner sein, denn schließlich kann er nicht denken. Wer denken und urteilen kann, sind die Menschen, die den Staat bilden, also die Individuen in dieser besagten Personengemeinschaft. D.h. die Menschen glauben, eine Gruppe von Menschen besitzt die Kompetenz, den Willen und die Macht, das Leben mehrerer Millionen Menschen steuern oder ändern zu können, sogar gegen deren eigenen Willen.

Manche Menschen haben zurecht große Angst vor einem großen und starken Staat. Die Sache ist nur die, dass jedes Individuum die meiste Zeit an sich denkt, über seine Ziele, seine Wünsche, seine Träume und seine Bedürfnisse. Diese Intention haben alle Menschen, also auch Frau Merkel, Herr Schulz, alle Beamten und alle Politiker. Alleine deswegen wird ein Staat (eine Personengemeinschaft) niemals für jeden Einzelnen sorgen können und sogar wollen – und aufgrund dieser Tendenz ist das Individuum einem Staat stets überlegen. Der Staat ist ein dicker, träger LKW auf der Autobahn, der Jahrzehnte braucht, um überhaupt in die Gänge zu kommen und noch weitere Jahrzehnte, um von einer Spur auf die nächste zu wechseln. Der kleine PKW ist aber viel schneller unterwegs – er kann schneller beschleunigen, bremsen, die Spur wechseln, kommt schneller ans Ziel und kann schneller und flexibler reagieren als der fette Koloss neben ihm.

Es gibt zwei Arten von Transaktionen zwischen Menschen

In einem freien Markt tauschen Marktteilnehmer (z.B. zwei Individuen) Güter, Dienstleistungen und Geld auf freiwilliger Basis aus. Hier kann niemand zu etwas gezwungen werden, und der Austausch erfolgt aufgrund der jeweiligen Motivation: dem Produzenten ist das erhaltene Geld mehr wert als die Ware in seinem Besitz und dem Konsumenten ist die Ware mehr wert als das Geld, das er dafür im Gegenzug bereit ist zu zahlen. So entsteht ein Gleichgewichtszustand, der sich im Preis ausdrückt und wir haben eine zweiseitige Transaktion, die die Beteiligten freiwillig eingehen, weil sie dem jeweils anderen etwas geben können, was er begehrt.

Bei einer einseitigen Transaktion erlangt nur ein Beteiligter, was er will und zwingt den anderen etwas zu tun oder etwas herzugeben, was er nicht hergeben und auch nicht tun möchte. Solche Transaktionen erleben wir meistens als Straftaten, z.B. wenn jemand auf die Idee kommt, die Bank auszurauben. Der Täter wendet Gewalt an, indem er eine Waffe auf andere Menschen richtet, um diese zu zwingen, die Geldbestände für denjenigen leerzuräumen. Auf diese Weise kommt der Täter zu seinem gewünschten Gut ohne im Gegensatz etwas für den Anderen anzubieten und ihm somit einen Anreiz zu bieten, das Geld freiwillig zu zahlen; stattdessen wendet er Gewalt an, denn er weiß nicht, wie er einen Mehrwert schaffen kann, der den Menschen soviel Wert ist, dass sie das Geld freiwillig zahlen würden. Hier muss noch angemerkt werden, dass der Täter trotzdem Arbeit aufwenden muss, wenn er diese Art von „Verdienst“ wählt – er muss die Straftat vorbereiten, kalkulieren und ausführen. Er investiert also Zeit, Geld (die Waffe muss gekauft werden) und Gedanken an diese Handlung, d.h. selbst für einseitige Transaktionen muss man einen Preis an Anstrengung zahlen.

Nichts ist kostenlos. 

Nicht einmal natürliche Ressourcen können einfach so entnommen werden – sie müssen aufgesucht, aufbereitet, gefunden werden, damit man sie nutzen kann und man muss letztlich sogar die Intelligenz dazu aufbringen, zu wissen, was man mit diesen Ressourcen anstellen kann.

Alles, was wir begehren, können wir also nur durch solche Transaktionen erhalten: Entweder wir zwingen Menschen dazu, uns etwas zu geben oder etwas zu tun, was wir wünschen (was ebenfalls Geld, Arbeit und Energie erfordert) oder wir produzieren etwas, das andere Menschen wollen und treten in den zweiseitigen Transaktionskreislauf, der auf freiwilliger Basis stattfindet (auch das erfordert Geld, Arbeit und Energie). Im letzteren Fall haben wir aber einen Mehrwert geschaffen, der dem anderen nützt. In der einseitigen Transaktion haben wir dem Anderen gar nichts gegeben, sondern nur genommen. In einem Markt, der nur zweiseitige Transaktionen enthält, spiegeln sich die höchsten Werte der Menschen wieder. Hier sind sie nämlich aus ihrer Motivation heraus bestrebt, für bestimmte Werte einen Teil ihrer wirtschaftlichen Grundlage aufzugeben.

Ja, nun gibt es noch den Staat. Viele Menschen haben Angst vor einem komplett freien Markt, denn dann tun Menschen Dinge, die ihnen schaden und sie würden nicht vernünftig mit ihrem Geld haushalten. Sie würden dann Dinge kaufen, die sie nicht brauchen, anstatt sich um ihre Altersvorsorge zu kümmern, aber weil die Altersvorsorge wichtig ist und die anderen Menschen sich nicht um sie kümmern würden, müsste der Staat dafür sorgen. Komischerweise sind die Menschen, die diese Angst äußern, überzeugt davon, sehr gut und vernünftig mit Geld umzugehen. Und seltsamerweise haben wir einen Staat und trotzdem ist die Altersvorsorge nicht gesichert und die Menschen geben ihr Geld lieber für neue Smartphones aus anstatt darüber nachzudenken, was in 30 Jahren so los ist.

Die Bevormundung, dass man selber zwar sehr vernünftig und gut mit Geld umzugehen weiß, aber alle anderen Menschen nicht, lässt in einigen Menschen die Hoffnung aufkeimen, dass der Staat besser für die Menschen sorgen kann als es jedes Individuum für sich selber könnte. Der Staat repräsentiert die Hoffnung, dass es eine „höhere Gemeinschaft“ gibt, die besser weiß, was gut für einen ist und auch danach handelt. Diese Menschen hoffen, dass der Staat dem Einzelnen mehr Wert bieten könnte und sogar für Dinge, die derjenige gar nicht nachzufragen scheint. Das grundlegende Missverständnis ist, dass diese Menschen glauben, dass der Einzelne durch den Staat mehr erhält als wenn es den Staat gar nicht gäbe.

Die Wahrheit ist aber, der Staat kann dir immer nur weniger zurückgeben als er von dir nimmt. Er nimmt dir unter möglichem Zwang einen Teil deines Vermögens weg, den du vermutlich lieber gegen andere Werte eingetauscht hättest. Sagen wir, du hast ein monatliches Einkommen von 3000€. Der Staat nimmt nun unter Gewaltandrohung 1200€ weg, mit der Begründung für deine Sicherheit zu sorgen und die Polizei zu finanzieren, die dir in einer brenzligen Situation weiterhilft. Nun wirst du in einer kleinen Seitengasse zusammengeschlagen und ausgeraubt, weil sich ein paar Individuen dazu entschlossen haben, dir Gewalt anzutun und es ihnen egal ist, dass Frau Merkel Gewalt nicht so gut findet. Du hast gar keine Zeit die Polizei zu rufen, und wenn, dann kommt sie erst 15 Minuten später, also nachdem schon dein Jochbein gebrochen ist. Auch die Täter sind auf und davon und alles, was du tun kannst, ist, Anzeige gegen Unbekannt zu stellen.

D.h. du zahlst einen Teil deines Besitzes für eine Sicherheit, die dir im Zweifelsfall gar nicht helfen kann. Nun ist Dir Sicherheit sehr wichtig. Du zahlst nun 1200€ an Steuern an den Staat, damit er sich um deine Sicherheit kümmert, aber dir ist das zu wenig. Du entschließt dich, dass so etwas nicht wieder vorkommt und beschließt für bestimmte Zeiten einen ausgebildeten Bodyguard zu engagieren. Das kostet dich etwa 1500€ im Monat. Dann hast du also Netto nur noch 300€ zum Überleben, also geht das vermutlich nicht. Hättest du deine 3000€ könntest du stattdessen diese Zahlung recht problemlos machen – du hättest in etwa deinen Netto-Lebensstandard und zusätzlich dein Sicherheitsbedürfnis effektiv befriedigt. Du kannst also für deine Bedürfnisse – je nachdem, wie wichtig sie dir sind – besser sorgen als es der Staat könnte. Die Sache ist die – wenn dir deine Altersvorsorge, deine Sicherheit oder andere wichtige Aspekte immens wichtig sind, dann zahlst du diese Dienstleistungen und Waren von deinem Netto-Gehalt. D.h. du zahlst sie sowieso! Ob der Staat nun etwas bereitstellt oder nicht, wenn dir Sicherheit wichtig ist, wirst du dir eine Überwachungskamera kaufen, einen Wachhund, ein Smartphone und vielleicht den Bodyguard. Du wirst auch sonstiges Verhalten an den Tag legen, das dir mehr Sicherheit garantiert, z.B. bestimmte Viertel meiden. Und auch in Bereichen wie der Altersvorsorge stellen immer mehr Menschen fest, dass sie besser für sich sorgen können als es ein Staat je könnte.

Das Tragische ist, der Staat bedient sich auch noch dieser einseitigen Transaktion. Denn er nimmt dir einen Teil deines Vermögens unter Gewaltandrohung weg. Zwar mit dem Versprechen einer Gegenleistung, aber mit dem Vermögen, das dir geblieben wäre, könntest du diese Gegenleistung mit großer Wahrscheinlichkeit besser befriedigen als es der Staat kann. Ist das nicht ironisch? Eine einseitige Transaktion interpretieren wir in der Regel als Straftat. Interessant finde ich den Artikel zu Schutzgelderpressung bei Wikipedia. Dort steht, die Schutzgelderpressung sei „eine Verbrechensform der Erpressung, bei der das Opfer gezwungen ist, für versprochenen „Schutz“ eine Leistung – in der Regel Geld – zu erbringen, selbst aber grundsätzlich keine weitere Gegenleistung erhält.“ Obwohl noch gar keine Verbindung zum Staat besteht, steht im nächsten Satz: „Normalerweise haben Bürger ein Grundvertrauen in ihren Staat, …“. Damit scheint den meisten Menschen klar zu sein, dass der Staat diese einseitige Transaktionen durchführt.

Fazit 

Ich denke, die Menschen haben viel zu viel gutgläubiges Vertrauen in den Staat, das letztlich immer und immer wieder enttäuscht wird. Der Staat (eine Gruppe von Menschen) kann nicht für dich sorgen, er kann dir kein wirtschaftliches gutes Leben ermöglichen, wenn du nicht weißt, wie du mit Geld umgehen kannst und immer wieder nachteilige Entscheidungen triffst. Er kann nicht jeden Einzelnen retten, aber jeder Einzelne muss Steuern zahlen, was ziemlich ironisch ist. Der Grund, warum der Staat so mächtig für diese Menschen ist, ist, dass diese Menschen keine Verantwortung übernehmen wollen und nach einer „Schutzmacht“ suchen, die wichtige Funktionen für sie übernimmt. Das übersteigt aber die Kompetenz jeder Institution und jedes Menschen, denn das sind Aufgaben, die jeder selber übernehmen muss. Verlass dich auf den Staat und du bist verlassen! Schlimmer noch, du könntest dich in Situationen wiederfinden, in du die niemals kommen wolltest (z.B. einen Krieg), weil sich dein mittelbarer Repräsentant mit einem anderen Repräsentanten eines Staates streitet! So absurd können die Dinge laufen.

Früher war ich der Meinung, der Staat sollte stärker und sozialistischer sein, allerdings habe ich mich damals auch schon über viele Ungereimtheiten gewundert. Vielleicht ist ein Staat und ein funktionierendes Rechtssystem notwendig, um bestimmte wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu stellen und in einem Streit zu schlichten (z.B. wenn sich zwei Firmen um ihr Markenrecht streiten). Was ich letztendlich vom Staat halten soll, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so genau. Gerald Hörhan hat einmal etwas Interessantes bei seiner Show „Ask the Punk“ gesagt; der Staat sei ein Regulierungsorgan, eher wie ein Schiedsrichter bei einem Fußballspiel. Vielleicht trifft es das wirklich am Besten. Nun, aber eins weiß ich sicher: Für das eigene Glück, die Altersvorsorge und viele weitere Dinge muss jeder Mensch selber sorgen. Der Staat ist nicht dazu da, für das Wohlergehen des Einzelnen zu sorgen (daran scheitert er jeden Tag und dennoch wollen die Menschen das glauben) noch dazu, um andere Menschen zu einem bestimmten Verhalten oder einer bestimmten Denkweise zu zwingen. Ansonsten liebäugle ich damit, mich vom Staat so fern wie möglich zu halten.

Was ist deine Meinung zum Thema Staat? Denkst du, er ist notwendig? Was sollten seine Aufgaben sein? 

Harry Browne hat über den Staat übrigens ein eigenes Buch verfasst, Why Government Doesn’t Work*, das ich allerdings bis jetzt noch nicht gelesen habe.

Schöne Grüße,

Anna

Quellen: [1] Staat – Definition Juraforum [2] Gewalt – Definition Juraforum [3] Gewaltmonopol des Staates Juraforum[4] How I Found Freedom in an Unfree World* (English Edition)
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16 Kommentare zu „Vater Staat – wozu ist er eigentlich da?“

  1. Hi Anna!

    Ein schöner Beitrag. Ich sehe vieles ähnlich.

    Frank Schäffler hat es letzte Woche passend zusammengefasst: „Es gibt vieles, was man am Koalitionsvertrag von Union und SPD kritisieren kann. Es sind der mangelnde Mut, die fehlende Perspektive und die Reformunfähigkeit, die man mit Recht bemängeln muss. Aber eigentlich ist es das Bild, das von Bürgern und Unternehmen gezeichnet wird, das besonders entlarvend ist. Es ist das Bild des fürsorglichen Staates, der seine Untertanen an die Hand nimmt, ihnen die Lebensrisiken abnehmen und sie behüten und beschützen will. Die Koalitionäre behandeln die Bürger eigentlich wie Schafe. Sie dürfen ab und zu blöken, aber ansonsten werden sie regelmäßig geschoren und eingehegt.“

    Ich könnte mir vorstellen, dass dir gefällt, wie Carlos A. Gebauer über das staatliche Wirken schreibt und spricht. Ich mag seine sachliche, unaufgeregte Art.

    Viele Grüße, mach weiter so!
    Stefan

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    1. Hey Stefan, ja, das sieht doch gut aus. Man muss aber sagen, dass die Menschen es darauf ankommen lassen und es nicht anders wollen. Sie WOLLEN, dass man ihnen jede Verantwortung und alle Lebensrisiken abnimmt. Ich glaube sogar, das ist der primäre Grund für die Existenz des Staates. Von daher soll jeder auf die Nase fallen (wird er ja früher oder später).

      Schönes Wochenende 😀

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  2. Ich mag ihn persönlich nicht, aber er treibt das theoretische Konstrukt wohl am weitesten: Hans Hermann Hoppe. Falls du Zeit und Interesse hast kann ich dir nur empfehlen „Demokratie, der Gott der keiner ist“ zu lesen. Zumindest die grundlegenden Auswirkungen von Staatseingriffen z.B. in die Zeitpräferenz öffnen einem alle paar Seiten immer wieder die Augen. Ich bin zwar eher Misesianer, aber Hoppe hat alles am konsequentesten zu Ende gedacht.
    Zum Thema Recht: Ich finde Versicherungen und Schiedsgerichte sollten das übernehmen, aber wenn man halbwegs stringent die Existenz eines Staates argumentieren möchte bleiben tatsächlich nur Schutz nach innen und Außen, sowie Zivil- und ein möglichst minimales Strafrecht, das im besten Fall nicht veränderbar ist. Selbst damit hat man schon einen gefährlichen Leviathan geschaffen, aber Politiker einzusetzen (egal wie) ist dann der logische „Weg in die Knechtschaft“, um es mit Hayek zu sagen.

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    1. Hey Jasper, also so intensiv habe ich mich damit noch gar nicht beschäftigt. Einige Sachen auf der Wikipedia-Seite klingen aber ganz schlüssig, z.B. dass sich in jeder Gesellschaft „natürliche Autoritäten“ herausbilden. Harry Browne ist auch der Demokratie gegenüber kritisch eingestellt.
      Ansonsten – keine Ahnung, wie man eine Gesellschaft aufbauen soll. Schon über Grundbegrifflichkeiten (Was ist Eigentum überhaupt?) lässt sich streiten und selbst, wenn man sich irgendwie einig ist und es niederschreibt, kann es trotzdem irrelevant sein.

      VG 🙂

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      1. Sehr schöner Artikel,
        was man bei dem Staat nicht vergessen darf, ist dass jede Transaktion erst durch den Bürokratischen-Margen verdaut werden muss, welches höchst inneffizent ist.

        Auch darf man den Exessburden nicht vergessen, also die Verschiebung der Kaufanreize durch Produkte die anders besteuert werden und den Konsumenten somit zu einem eigentlich minderwertigeren Proukt zwingen.

        Der Staat soll meiner Meinung nach Hauptsächlich für Sicherheit und Recht sorgen.
        Weil alles „Sozialistische“ endet in einer Unterversorgung #Heimkind

        Eine Grundsicherung finde ich trotzdem auch sehr wichtig. Aber diese sollte wirklich nur eine Grundsicherung sein. Leider haben wir keinen Sozialstaat, sondern einen Armenstaat…

        Gruß,

        Pascal Weichert

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      2. Hey Pascal,

        da hast du absolut Recht mit den minderwertigeren Produkten und der Ineffizienz des Staates. Alles, was der Staat an Projekten anpackt, wird schlechtere Qualität haben, mehr Kosten verursachen und länger in der Produktion dauern. Wie man dann dafür sein kann, dem Staat noch mehr Geld in die Hand zu drücken, ist mir unerklärlich. Bei Sicherheit denke ich, dass private Anbieter das vielleicht doch besser hinkriegen würden. Wie ich zur Grundsicherung stehe, weiß ich leider noch nicht so genau…

        Viele Grüße 🙂
        Anna

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  3. Hm, öffentliche Sicherheit durch private Anbieter bedeutet, dass nur derjenige Sicherheit bekommt, der bezahlt. Wer nicht bezahlt, mit dem kann man dann machen was man will.
    Ich weiß nicht so recht?!

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    1. Hey Sven. Richtig, Sicherheit kostet (wie jede andere Dienstleistung/Produkt ja auch). Weil solche Dinge sehr wichtig sind, wären das auch idealerweise (u.A.) die ersten Leistungen, die man von seinem Vermögen bezahlt.

      „Mit dem kann man dann machen, was man will“ Nun ja, das kann man heute ja an sich auch. Jeden Tag entscheiden sich Menschen auf die geltenden Gesetze zu pfeifen und zu stehlen oder sogar zu morden. Also diese Dinge passieren ja jeden Tag in jedem Staat (mit öffentlicher Sicherheit oder nicht). Oder was meinst du?

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      1. Moin Anna,

        ich glaube, Deine Ansprüche an Sicherheit sind etwas unrealistisch.
        Die Sicherheitsbehörden können ín einem normalen Umfeld schon Chaos und Anarchie verhindern. Außerdem schaffen sie ein gewisses Entdeckungsrisiko für den Täter. Man könnte ermittelt und bestraft werden.
        Welches Interesse sollte ein privates Unternehmen daran haben? Ein privates Unternehmen wird immer für denjenigen arbeiten, der bezahlt. Aus Sicht desjenigen, der sich das leisten kann, ist das natürlich ein deutlich besserer Schutz, für alle anderen nicht.

        Private Unternehmen können genauso wenig alle gleichmaßen schützen wie es die Sicherheitsbehörden können. Sicherheitsbehörden sind jedoch für alle da, Privatfirmen nicht.

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      2. Hey Sven, danke für deinen Input & deine Gedanken 🙂

        Mit dem Entdeckungsrisiko, der Ermittlung und Bestrafung hast du vielleicht Recht. Allerdings zeigt sich in der Realität, dass Menschen trotz dieses Risikos und drohender Strafen solches Verhalten an den Tag legen, d.h. in jedem Fall gibt es niemals eine Garantie. Aber du sagst ja auch, ein privates Unternehmen wird deutlich besseren Schutz leisten. Ein privates Unternehmen hat auch einen höheren Anreiz, guten Service zu leisten, denn ihm droht die Pleite durch Kundenabwanderung und Imageschäden. Ein Problem, das Behörden niemals haben. In Deutschland herrscht dieses Problem wohl eher weniger, aber die meisten Staaten auf der Welt sind zudem extrem korrupt http://bit.ly/2wAClLV. Dann heißt es leider auch: „Wer es sich leisten kann …“

        Ich finde die Betrachtung „X ist für alle da und Y eben nicht“ ziemlich manipulativ. Soll ich, wenn ich private Unternehmen für effizienter halte und sie ihre Dienste nun mal gegen Geld zur Verfügung stellen, ein schlechtes Gewissen haben? Die Sache ist die – was bringt mir ein schlechter Service, der theoretisch für alle verfügbar ist, wenn ich in einer konkreten Gefahr bin? In so einer Situation wünsche ich mir sehr guten Service und effektive Hilfe, die ein privates Unternehmen besser befriedigen kann. Wenn ich in konkreter Gefahr bin, bringt mir die Überlegung nichts, dass theoretisch jemandem gerade in Rostock geholfen werden *könnte*.

        Ich denke, wir haben hier eine ganz entgegengesetzte Sicht: Sicherheit, Altersvorsorge und vieles Weitere ist derart wichtig, dass es eben NICHT vom Staat übernommen werden sollte (während viele Menschen andersherum denken). Das liegt daran, dass dahinter die Denkweise steht, dass eine Gruppe besser für den Einzelnen sorgt als er für sich selber. Aber das halte ich für ein Missverständnis. Gerade in der Altersvorsorge sehen wir das sehr deutlich: Viele Menschen entscheiden sich heutzutage, lieber für sich selber vorzusorgen (und zwar mit ihrem Netto-Gehalt) und früher als vorgesehen „in die Rente“ zu gehen. Sie entscheiden einfach selber, wann sie aufhören zu arbeiten. Viele von diesen Leuten peilen 45 oder 50 oder so ein. Der Vorgang würde sich aber mit dem Brutto-Gehalt um Einiges beschleunigen! Man könnte dann vielleicht mit 40 schon aufhören zu arbeiten oder sogar mit 35! D.h. die Menschen kümmern sich besser um sich selber als diese wichtigen Dinge dem Staat zu überlassen. Außerdem helfen die Menschen einander. Deswegen hat sich überhaupt diese Finanzblogszene gebildet – um die Menschen über Finanzen, Geld und ihre Möglichkeiten aufzuklären. Die privaten Blogger und Kleinunternehmer nehmen das in die Hand, was der Staat versäumt: die Finanzbildung zu verbessern.

        Sicherheit ist ein universelles Bedürfnis, das immer befriedigt werden muss (ähnlich wie Essen, Gesundheit, …), d.h. es wird immer eine Nachfrage geben und deswegen für Unternehmer ein sehr lukratives Geschäft sein. Mit vielen Wettbewerbern sinkt auch der Preis für die Dienstleistung – d.h. du zahlst weniger Geld und hast einen besseren Service als der Staat jemals bieten könnte.

        Viele Grüße 🙂
        Anna

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  4. Hallo Anna,
    sehr guter Beitrag. Ich finde politische Artikel wie diesen immer sehr interessant. Der Staat hat meiner Meinung nach wohl kaum ein Interesse an Privatinvestoren wie uns, die auch noch versuchen unabhängiger vom System zu werden oder sich diesem sogar vollends entziehen wollen. Schließlich ist es einfacher von denen gewählt zu werden, die ihr Dasein in einem Abhängigkeitsverhältnis staatlicher „Fürsorge“ fristen. Ich bin eindeutig für weniger staatliches Eingreifen und weniger Bevormundung. Leider gibt es dafür keine gesellschaftlich mehrheitsfähige politische Ausrichtung. Die Entwicklung läuft stattdessen sogar noch viel mehr in die entgegengesetzte Richtung. Mehr Regulation, mehr staatliches Eingreifen, mehr Umverteilung und weniger Eigenverantwortung des einzelnen Menschen. Sehr schade.
    Grüße aus Greenville, SC.
    Michael

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    1. Hey Michael! 🙂

      Genau, ich glaube auch, dass der Staat daran kein Interesse daran hat. Man lernt fast nichts über Geld, Jura und viele andere Dinge, die wichtig im Leben sind und über die man lieber Bescheid wissen sollte als das Aussehen einer Pflanzenzelle oder den Satz des Pythagoras 😀 Ja, glaube ich auch, dabei sollte man doch meinen, dass uns das letzte Jahrhundert genug gelehrt hat. Letztlich glaube ich aber, dass Politik sowieso sinnlos sein könnte: Egal, welche Maßnahmen man trifft oder welches System man installiert, es wird immer jemanden geben, der darunter leidet oder es nicht gutheißt. Als Einzelner oder als Gruppe von Menschen kann man also keine Maßnahmen ergreifen oder ein System etablieren, in dem alle glücklich sind. D.h. vielleicht ist es besser, die Politik zu ignorieren und sich nur auf sich und sein Umfeld zu konzentrieren.

      Viele Grüße!
      Anna

      (Ich verlinke dich noch gleich in der Sidebar :D)

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  5. „Ich finde die Betrachtung „X ist für alle da und Y eben nicht“ ziemlich manipulativ. Soll ich, wenn ich private Unternehmen für effizienter halte und sie ihre Dienste nun mal gegen Geld zur Verfügung stellen, ein schlechtes Gewissen haben?…“

    Nein, natürlich nicht! Du kannst Dir ja gern schon heute Sicherheitspersonal anheuern. Die sind aber eben kein Ersatz für staatliche Sicherheitsbehörden, sondern eine zusätzliche Sicherheit, jedenfalls dann, wenn Du einen Glücksgriff machst.
    Wenn private Sicherheitsdienste staatliche Stellen ersetzen, gilt das Recht des Stärkeren. Dann haben wir Verhältnisse wie in Afghanistan. Dort ist das zum Teil so, wie Du es Dir vorstellst. Da hat der Staat eben nicht durchgängig das Gewaltmonopol.

    Maximale Sicherheit, wie Du sie Dir vermutlich vorstellst, ist nur möglich, wenn jeder seinen eigenen Bodyguard hat. Das ist aber mathematisch nicht möglich, denn wer beschützt die Bodyguards?
    Oder die Sicherheitsbehörden erfinden eine Glaskugel.

    Die grundlegende Idee bei der Schaffung von öffentlicher Sicherheit ist im Grunde genommen die Generalprävention. Wer strafbare Handlungen begehen will, muss ein mehr oder minder großes Risiko eingehen. Natürlich schreckt das lange nicht alle Menschen ab. Mich schreckt es aber schon ab, denn dazu habe ich zuviel zu verlieren. Gäbe es kein Entdeckungsrisiko, würde ich Straftaten begehen. Da wäre ich moralisch sehr flexibel. Bei mir hat es also gewirkt. Es ist also ein Mehr an Sicherheit erreicht, weil zumindest ich es nicht wage, bestimmte Dinge zu tun. Und ich gehe davon aus, dass dies bei anderen Menschen auch so sein wird.
    Tja, und dann gibt es diejenigen, die das Risiko aus verschiedenen Gründen eingehen, z.B. weil sie glauben, nichts mehr zu verlieren zu haben. Dafür gibt es kein Patentrezept. Auch nicht ein besseres „Serviceangebot“ von privaten Sicherheitsdiensten. Schaue Dir diese Leute lieber einmal genau an.

    Letztlich gibt es doch einen großen Unterschied:
    Ein privates Unternehmen handelt nach finanziellen Interessen. Die Sicherheitsbehörden tun das nicht. Sie fragen nicht danach, in welcher Steuerklasse Du überhaupt bist und ob sich die Hilfe für einen solchen Steuerzahler überhaupt lohnt. Sie fragen auch nicht danach, welch einen finanziellen Verlust es eigentlich darstellen würde, wenn Dir doch etwas passiert. Wenn der finanzielle Verlust (z.B. bei einem Sexualdelikt) nur gering ist, könnte man das aus betriebswirtschaftlichen Gründen ja hinnehmen.

    Ach..,ähm…trotzdem einen schönen Abend noch:)

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    1. „Gäbe es kein Entdeckungsrisiko, würde ich Straftaten begehen.“
      Echt? Oha 😀 Ich habe mir die Frage neulich auch gestellt, komme aber zu dem Ergebnis, dass ich trotzdem nicht stehlen, etc. würde. Mir ist klar, dass es Menschen gibt, die trotz allem solche Dinge begehen und dass das immer so sein wird. Ich glaube aber, der Großteil aller Menschen ist im Bestreben, im Frieden zu leben, deswegen denke ich, dass solche Leute immer in der Minderheit sein werden.

      Dass ein privates Unternehmen nach finanziellen Interessen handelt, finde ich gar nicht schlimm, ehrlich gesagt. Sie werden sich wahrscheinlich sowieso nicht nach deiner Steuerklasse erkundigen, denn sie wollen ja einfach nur das Geld sehen. Und das hast du dir – bei welcher Steuerklasse auch immer – angespart oder hast es eben so. Komisch, dass das bei Urlaub, Konsumabgaben, Smartphones, Möbeln, etc. als selbstverständlich angesehen wird, aber bei wirklich wichtigen Dingen will man irgendwie nichts zahlen? Dass Behörden schon Abstriche machen, ist ja heute auch schon so, z.B. werden Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt http://bit.ly/2BSFlIN.

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  6. Ich lese aktuell Deinen Buchvorschlag:
    Harry Browne schreibt in How I Found Freedom in an Unfree World*

    Es gefällt mir bisher sehr gut. In dem Buch geht es ja auch primär darum wie man selbst glücklich werden kann. Man sollte Verantwortung für die Dinge übernehmen, die einem wichtig sind. Wenn ich meine Wünsche an andere wie z.B. den Staat abgebe, kommt dabei etwas anderes heraus als es meiner Vorstellung ursprünglich entsprach. Und es wird wesentlich länger dauern bis es umgesetzt wird. Es hilft auch nicht sich einen Staat mit mehr Eigenverantwortlichkeit der Bürger zu wünschen. Es gibt verschiedene Staaten und Gemeinschaften auf der Welt. Vielleicht findet man ja eine insgesamt besser zugeschnittene Gemeinschaft. In diesem Fall sollte man dorthin ziehen. Ansonsten kann man nur schauen wie man am besten unter den auferlegten Bedingungen der aktuellen Gemeinschaften leben möchte ohne zu stark aus der Norm zu fallen. Ich freue mich schon auf den dritten Abschnitt mit den Vorschlägen für die Umsetzung.

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Kiev!
      Danke für deinen Kommentar 🙂
      Genau, das hast du gut auf den Punkt gebracht. Wenn ich die Verantwortung abgebe, gebe ich auch die Kontrolle ab, aber niemand weiß so gut wie man selber, was man im Leben möchte. Mir hat das Buch extrem gut geholfen zu sehen, wie viel ich eigentlich beeinflussen kann bzw. was alles in meiner Macht steht. Seitdem fällt es mir irgendwie schwer, traurig zu sein 😀 Das klingt jetzt erst mal komisch, aber als ich die letzten Tage traurig war, ist mir durch dieses Buch aufgefallen, dass es gar keinen Grund gibt – egal, was kommt, ich kann immer vorausschauend reagieren und die Situation in gewünschte Bahnen lenken. Dabei muss man im Hinterkopf behalten, dass es nicht leicht sein muss und höchstwahrscheinlich nicht ist (z.B. die Gesellschaftsschicht zu wechseln, erfordert jede Menge Arbeit an sich selbst. Das kann schon ein paar Jahre dauern … ) Es ist aber immer möglich und es gibt nichts und niemanden, der einen aufhalten kann – außer man selbst!

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