Vater Staat – wozu ist er eigentlich da?

Der Staat ist ein heikles Thema. Angeregt beobachte ich immer wieder, dass Menschen sich Gedanken darüber machen, was der Staat als Nächstes erlauben oder verbieten soll oder wie er für dies und das sorgen muss. Andere Menschen beschweren sich, dass der Staat schon zu groß geworden sei und uns immer mehr Geld aus der Tasche ziehe. Dann beobachte ich noch gleichzeitig, dass sich Menschen sehr stark dafür interessieren, was der Staat ihnen für Leistungen bereit stellt und wie die Steuern geregelt sind. Das geht sogar soweit, dass die Mehrheit aller Deutschen ein Leben führt, das vom Staat bestimmt wird. Sie hinterfragen das Ganze gar nicht und denken nicht über Alternativen nach. Sie sagen sich: „Das ist jetzt einfach so“ und leben danach.

Ähnlich wie mit den meisten Begriffen, die einen enormen Einfluss auf unser Leben haben, wie etwa „Geld“ und „Zeit“, machen sich die meisten Menschen aber gar keine Gedanken darüber, was der Staat überhaupt ist, was seine Aufgaben sind und welche Anforderungen seine Kompetenz übersteigen. Es ist also Zeit, sich die Sache näher anzusehen!

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01×02 Black Mirror: „Das Leben als Spiel“ – eine Kritik am Konsumwahn

Netflix-Aktionäre – hergehört! Euer Streaming-Dienst macht sehr gute Arbeit. Zwar mag mein Freund die Serie, die ich euch heute vorstelle, nicht so sehr, aber wir haben sie trotzdem komplett durchgeschaut: „Black Mirror“.  Seit 2011 befasst sich die in UK produzierte Serie mit verschiedenen Themen der Digitalisierung (z.B. Social Media) und deren mögliche Auswirkungen auf unser Leben. Dabei erzählt jede Folge eine abgeschlossene Geschichte, sodass die Folgen inhaltlich nicht aufeinander aufbauen und meistens handelt es sich um Dystopien, die einen sehr zum Nachdenken anregen. Mehr als eine Folge am Stück geht gar nicht und manche sind teilweise wirklich so abstrus und philosophisch, dass ich manchmal noch eine ganze Weile darüber in Gedanken versunken bin.

Eine dieser Folgen war die zweite von der ersten Staffel – „15 Million Merits“ oder „Das Leben als Spiel“ (im Moment gibt es die ganze Folge auch hier auf YouTube). Die Folge spielt in einer Zukunft, in der Menschen einem oberflächlichen Lebensstil nachgehen und täglich kurzfristige Befriedigung suchen. Die Menschen tragen alle die gleichen grauen Anzüge und strampeln sich jeden Tag auf einem Laufrad ab, mit dem sie Guthaben verdienen. Mit diesem Guthaben können sie in einer virtuellen Welt ihr Avatar anziehen oder damit kostenpflichtige Unterhaltungsprogramme konsumieren. Diese Programme beinhalten Pornographie oder Sendungen, die eine bestimmte Zielgruppe (in diesem Fall, Übergewichtige) diffamieren und über die sich lustig gemacht wird. Jeder Mensch hat ein kleines Zimmer,  das aus Bildschirmen besteht und ständig ist man Werbung ausgesetzt, die man mithilfe seines Guthabens überspringen kann. Es kostet also, die Werbung auszuschalten und sie nicht ansehen zu müssen. Andernfalls ertönt ein Pfeifton, der einen zum Zusehen der Werbung zwingt. Eine wirklich dystopische Welt. Oder kommt sie unserer Realität näher als uns lieb ist?

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Deine 3 Worte fürs neue Jahr?

Zugegeben, es kommt etwas spät, aber ich bin erst vor Kurzem auf den Artikel von Chris Brogan aufmerksam geworden. Anstatt sich nämlich Neujahrsvorsätze zu machen, wie es wohl die meisten tun, kam Chris Brogan auf die Idee, das Jahr lieber unter den Schirm von 3 speziellen und einzigartigen Wörtern zu stellen – deine Leuchttürme in den Stürmen des Jahres. Ich finde die Idee super, weil sie simpel ist und man sich leicht daran orientieren kann. Die 3 Wörter, die man wählt, sollen einen daran erinnern, welche Ziele man anstrebt und ob man nach ihnen handelt oder nicht. Sie sollen Einfluss auf das haben, was wir tun und sagen und unsere Entscheidungen erleichtern und führen.

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