Die 3 größten Zeitdiebe

Oder — Wie „Wünsch dir was … “ deine Zeit stiehlt

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Man könnte es so kurz machen. Reduziere deine Fernsehzeiten, koche Sonntagabends dein Essen für die Woche vor (am Besten mit Lebensmitteln, die sich skalieren lassen) und stimme die Termine in deinem Zeitplaner besser ab! Nein, um solche praktischen Tipps geht es heute nicht.

Wir nehmen uns heute den Kern vor — die 3 größten Zeitfresser, die dich auf deinem Weg zum großen Glück behindern und dir immer wieder Stolpersteine in den Weg legen. Zeitfresser, bei denen man nie ans Ziel kommt, und mit denen sich die Menschen tagtäglich, sogar Monate, Jahre, ja nicht selten sogar das ganze Leben beschäftigen.

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Wenn sich Frauen nur für dein Geld interessieren

Über SugarDaddys und andere Kuriositäten

I work all night, I work all day, to pay the bills I have to pay — Ain’t it sad
And still there never seems to be a single penny left for me — That’s too bad
In my dreams I have a plan
If I got me a wealthy man

(ABBA — Money, Money, Money)

Man trifft immer wieder darauf. Schon in den 70ern. In der Werbung und im Fernsehen habe ich es schon öfter diffus wahrgenommen, bevor ich in der Realität damit konfrontiert wurde. Ein Vorurteil, dem ich immer wieder begegne, ist die Überzeugung, dass Frauen nur am Geld eines Mannes interessiert seien. Das erste Mal, als ich mit sowas direkt angesprochen wurde, war in der Uni. Auf dem Weg zum Fakultätsgebäude sprach mich ein Kommilitone an: „Was hast du nach dem Studium vor? Einen reichen Mann heiraten?“ Mich hat das so irritiert, dass ich sogar völlig überrascht stehen geblieben bin.

Wie kommt man denn auf sowas? 

In der Tat bin ich bis heute keiner Frau begegnet, die das ernsthaft vorhatte. Aber anscheinend sitzt eine ganz tiefe Angst in vielen Männern, dass das so sein könnte. Sogar in meinem näheren Umfeld höre ich manchmal sowas. Wie sollte ein Beziehungsratgeber für Männer aussehen? Der Bestseller muss nur aus zwei Worten bestehen – Sei reich. Fertig ist das Meisterwerk!

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Mein Grund, Vermögen aufzubauen. Was ist deiner?

Heute teile ich eine Geschichte mit euch. Ich möchte euch erzählen, wie es dazu kam, dass ich mich überhaupt mit Finanzen und Vermögen beschäftige. Ich bin nicht irgendwann aufgewacht und habe gesagt: „Oh, aber ich muss mich jetzt um meine Altersvorsorge kümmern“ oder sowas. Na klar, solche Sachen sind natürlich wichtig. Aber seien wir ehrlich – wer 20 ist, hat ganz andere Sorgen und denkt nur im seltenen Fall an seine Zeit als 70jähriger Opa oder Oma (auch ganz gut so, oder?). Axelrod erwähnte vor einiger Zeit in meinen Kommentaren, dass Emotionen der Treibstoff sind, sich überhaupt mit finanzieller Bildung zu beschäftigen. Und auch in meinem Fall war es so – aber alles der Reihe nach …

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Aus welchen Gründen man arbeiten sollte – und aus welchen nicht – Teil 2

Letztes Mal haben wir uns angesehen, welche Rolle die Entlohnung bei der Arbeitsmotivation spielt. Heute möchte ich vor allem auf die intrinsischen Faktoren eingehen, die bei der Arbeit für Zufriedenheit sorgen. Im letzten Punkt werden wir uns ansehen, was einige finanziell erfolgreiche Menschen zum Thema „Arbeit“ sagen, warum sie gearbeitet haben und warum manchmal nicht.

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Aus welchen Gründen man arbeiten sollte – und aus welchen nicht – Teil 1

Warum gehen Menschen arbeiten? Was bewegt sie dazu, ihre Lebenszeit gegen einen Stundenlohn zu tauschen? Oft steht dabei das Motiv „Geld“ im Vordergrund, wobei man bedenken muss, dass Arbeit noch aus viel mehr besteht. Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass besonders reiche Menschen eine ganz andere Auffassung davon haben, weswegen man arbeiten sollte als Menschen, die meistens in finanziellen Schwierigkeiten sind. Im zweiten Teil werde ich daher ein paar dieser Leute zitieren und dabei auf die jeweiligen Textstellen und Bücher verweisen. Zunächst wollen wir uns mit dem Thema „Entlohnung“ und seine Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation beschäftigen. Los geht’s!

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Vater Staat – wozu ist er eigentlich da?

Der Staat ist ein heikles Thema. Angeregt beobachte ich immer wieder, dass Menschen sich Gedanken darüber machen, was der Staat als Nächstes erlauben oder verbieten soll oder wie er für dies und das sorgen muss. Andere Menschen beschweren sich, dass der Staat schon zu groß geworden sei und uns immer mehr Geld aus der Tasche ziehe. Dann beobachte ich noch gleichzeitig, dass sich Menschen sehr stark dafür interessieren, was der Staat ihnen für Leistungen bereit stellt und wie die Steuern geregelt sind. Das geht sogar soweit, dass die Mehrheit aller Deutschen ein Leben führt, das vom Staat bestimmt wird. Sie hinterfragen das Ganze gar nicht und denken nicht über Alternativen nach. Sie sagen sich: „Das ist jetzt einfach so“ und leben danach.

Ähnlich wie mit den meisten Begriffen, die einen enormen Einfluss auf unser Leben haben, wie etwa „Geld“ und „Zeit“, machen sich die meisten Menschen aber gar keine Gedanken darüber, was der Staat überhaupt ist, was seine Aufgaben sind und welche Anforderungen seine Kompetenz übersteigen. Es ist also Zeit, sich die Sache näher anzusehen!

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01×02 Black Mirror: „Das Leben als Spiel“ – eine Kritik am Konsumwahn

Netflix-Aktionäre – hergehört! Euer Streaming-Dienst macht sehr gute Arbeit. Zwar mag mein Freund die Serie, die ich euch heute vorstelle, nicht so sehr, aber wir haben sie trotzdem komplett durchgeschaut: „Black Mirror“.  Seit 2011 befasst sich die in UK produzierte Serie mit verschiedenen Themen der Digitalisierung (z.B. Social Media) und deren mögliche Auswirkungen auf unser Leben. Dabei erzählt jede Folge eine abgeschlossene Geschichte, sodass die Folgen inhaltlich nicht aufeinander aufbauen und meistens handelt es sich um Dystopien, die einen sehr zum Nachdenken anregen. Mehr als eine Folge am Stück geht gar nicht und manche sind teilweise wirklich so abstrus und philosophisch, dass ich manchmal noch eine ganze Weile darüber in Gedanken versunken bin.

Eine dieser Folgen war die zweite von der ersten Staffel – „15 Million Merits“ oder „Das Leben als Spiel“. Die Folge spielt in einer Zukunft, in der Menschen einem oberflächlichen Lebensstil nachgehen und täglich kurzfristige Befriedigung suchen. Die Menschen tragen alle die gleichen grauen Anzüge und strampeln sich jeden Tag auf einem Laufrad ab, mit dem sie Guthaben verdienen. Mit diesem Guthaben können sie in einer virtuellen Welt ihr Avatar anziehen oder damit kostenpflichtige Unterhaltungsprogramme konsumieren. Diese Programme beinhalten Pornographie oder Sendungen, die eine bestimmte Zielgruppe (in diesem Fall, Übergewichtige) diffamieren und über die sich lustig gemacht wird. Jeder Mensch hat ein kleines Zimmer,  das aus Bildschirmen besteht und ständig ist man Werbung ausgesetzt, die man mithilfe seines Guthabens überspringen kann. Es kostet also, die Werbung auszuschalten und sie nicht ansehen zu müssen. Andernfalls ertönt ein Pfeifton, der einen zum Zusehen der Werbung zwingt. Eine wirklich dystopische Welt. Oder kommt sie unserer Realität näher als uns lieb ist?

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