Wie man Vermögen aufbaut – mit und ohne Zeit – Teil 2

Letzte Woche haben wir uns angesehen, was passiert, wenn man nichts spart und von der Hand in den Mund lebt — oder schlimmer noch, Kredite aufnimmt, um seinen Lebensstil zu finanzieren. Heute besprechen wir, wie man Vermögen aufbauen kann. Man hat dazu im Wesentlichen zwei Stellschrauben: Die Reduktion deiner Ausgaben, und die Erhöhung deiner Einnahmen. Um Vermögen aufbauen zu können, müssen deine Einnahmen immer größer als deine Ausgaben sein.

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Vermögensaufbau mit Zeit. Erarbeiten wir zunächst, wie man Vermögen aufbaut, in dem der Faktor Zeit eine Rolle spielt. Im Wesentlichen geht es darum, einen Teil seines Einkommens zu sparen, und die Differenz dann renditestark anzulegen. Die Rendite sollte dabei >2% betragen, denn das ist die gewöhnliche Inflationsrate, die die Kaufkraft deines Geldes Jahr für Jahr mindert. Damit fallen als Anlage viele Produkte schon weg, z.B. Tagesgeldkonten, die jährlich max. 1% bringen. Am Häufigsten wird dabei als Anlage die Börse (Indexfonds oder Einzelaktien) gewählt.

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Wie man Vermögen aufbaut – mit und ohne Zeit – Teil 1

Heute möchte ich mit euch sprechen, wie man überhaupt mit Geld wirtschaften kann und im zweiten und dritten Schritt erörtern, wie man Vermögen mit dem Faktor Zeit und ohne Zeit aufbauen kann. Zunächst sehen wir uns einmal an, was passiert, wenn man sein Vermögen als die Summe seines Einkommens und seiner Schulden definiert.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie jemand in dieser Situation wirtschaftet:

Einnahmen

Im ersten Diagramm seht ihr jemanden, der von der Hand in den Mund lebt: seine Einnahmen decken haarscharf seine Ausgaben. Im zweiten Diagramm seht ihr jemanden, der über seinen Verhältnissen lebt und dessen Ausgaben höher sind als seine Einnahmen. Es gibt per se noch eine dritte Möglichkeit, nämlich tatsächlich einen Teil der Einnahmen beiseite zu legen und vom Rest zu leben. Ein vernünftiger Ansatz, aber kein fruchtbarer, da das Geld, das beiseite gelegt worden ist, 2% jährlich von seiner Kaufkraft verliert (sogenannte Inflation). Er oder sie sieht also seinem/ihrem Geld beim Schmelzen zu. Für diesen — vermutlich —  Schwaben 😉 sind vor allem die beiden folgenden Artikel interessant, und wir beschäftigen uns heute nur mit Leuten, die wie in Diagramm 1 und 2 wirtschaften.

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Wie sinnvoll ist Cost-Averaging?

Neulich machte ich eine kleine Entdeckung, die mich etwas wunderte. Als ich das erste Mal mit dem Thema Cost-Average-Effekt in Berührung kam, las ich auf einem deutschen Finanzblog das Fazit, dass Einmalanlagen per se einem regelmäßigen Sparplan vorzuziehen wären. Es wurde auch schön durchgerechnet, um diese Überlegenheit zu illustrieren. „Cool“, dachte ich, und beschloss für mich, dass ich das ab nun genauso handhaben möchte. Ja, ich fühlte mich sogar den Sparplan-Einzahlern haushoch überlegen 😉

Als ich vor ein paar Wochen „Intelligent Investieren“ von Benjamin Graham aufschlug, fand ich es verwunderlich, wie positiv sich der Vater des Value Investings über Indexfonds und Cost-Averaging äußerte. Er schreibt höchstpersönlich:

Wenn man über Jahre hinweg auf einem durchschnittlichen Marktniveau kauft, sollten die Kurse die Sicherheit einer angemessenen Sicherheitsspanne bieten.

Zeit, sich die Sache näher anzusehen!

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Zeit ist rar und Geld ist es nicht

Meinen Blog gibt es zwar noch nicht so lange, aber trotzdem will ich bei dieser spannenden Blogparade mitmachen, zu der Der Finanzfisch aufgerufen hat. „Zeit ist Geld“ — Stimmt das?

Zunächst einmal ist es spannend, zu erörtern, was Zeit überhaupt ist. Genauso wie Geld ist es ein „Ding“, über das man ständig redet, aber nicht weiß, was es ist.  Sich mit der Zeit zu beschäftigen, wird sehr philosophisch und physikalisch, denn laut Wikipedia ist Zeit einfach nur eine „physikalische Größenart“. Ferner beschreibt es eine Abfolge von Ereignissen, wodurch eine unumkehrbare Richtung gegeben ist. Die Raumzeit ist nach unseren heutigen Kenntnissen mit dem Urknall entstanden und sogar unser Universum hat ein bestimmtes Alter.

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Let’s donate: FAS und seine Folgen

Es war eigentlich ein ganz normales Wochenende — wir sitzen bei Freunden in einer geselligen Runde, gönnen uns leckere Weinschorlen und genießen den Abend. Die Männer trinken, die Frauen trinken, es ist ganz selbstverständlich. Wir sind alle jung, die meisten in Beziehungen und natürlich verhüten wir alle, solange die Kinderwünsche sich in der Ferne befinden. Mir schießt es dennoch durch den Kopf: „Wie können wir Frauen so selbstverständlich zur Flasche greifen?“ Schließlich besteht die Möglichkeit, bereits früh schwanger zu sein und es nicht zu wissen. Es erschien mir gar nicht so unrealistisch, da Alkohol eine in Europa weit verbreitete und kulturelle Angelegenheit ist. Heutzutage wird in den Industrieländern immer mehr aufgeklärt — über gesundheitliche Gefahren des Rauchens, des Alkoholkonsums und anderer Drogen. Dieses Bewusstsein hatten viele Menschen bis dahin gar nicht. Was passiert aber, wenn man in der Schwangerschaft Alkohol konsumiert?

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Was Geld überhaupt ist

Vor einer Weile stieß ich auf ein vielversprechendes Interview. Zunächst war ich etwas skeptisch, denn das Video fängt atmosphärisch an, ohne, dass man weiß, worauf der Inhalt hinauslaufen soll. Der Mann in dem Video begrüßt uns zunächst in Singapur und geht dann gemütlich zum Friseur. Wir begleiten ihn auf seinen Flügen rund um die Welt, wobei er uns seine 10 grundsätzlichen Strategien zum finanziellen Erfolg vorträgt. Es handelt sich dabei um Anton Kreil, einen professionellen Trader, der uns mit in seine Welt nimmt:

Den ersten Punkt beginnt er mit „Respektiere Geld und behandle es emotionslos.“ Er packt Geldscheine auf den Tisch und fragt den Interviewer, was das ist. Er legt immer größere Summen auf den Tisch und fragt weiter. Er erklärt den entscheidenden Punkt — die meisten Menschen, die erfolglos in Geldfragen sind, wissen gar nicht, was Geld überhaupt ist, wozu es existiert und uns dient.

Dieser Satz hat mich stark zum Nachdenken gebracht, denn auch ich habe mir bis dahin keine genauen Gedanken gemacht, obwohl ich mich schon eine Weile damit näher beschäftige. Unterhalten wir uns also über etwas, wovon wir nicht mal wissen, was es ist? Zeit, das aufzuholen!

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Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen auf Finance & Philanthropy! Dieser Blog dreht sich rund um Finanzen, Vermögen und Wohltätigkeit. Du kannst hier lernen, wie du mit deinen Finanzen richtig umgehst, erhälst wertvolle Tipps, die Dir beim Aufbau und Erhalt deines Vermögens helfen und Inspirationen, wie du der Gesellschaft etwas zurückgeben kannst.

Ich bin Anna, Mitte 20 und studiere. Seit Ende 2016 beschäftige ich mich mit den Themen Vermögensaufbau, Geld und Finanzen und möchte Dich an meinen Erfahrungen und Wissen teilhaben lassen. Ich hoffe, sie sind nützlich für Dich, regen Dich zum Nachdenken und Diskutieren an. Gleichzeitig möchte ich hier einen Ort schaffen, an dem Wohltätigkeit zu Wort kommt.

Der Blog wird sich um folgende spezifischen Themen drehen:

  • Vermögensaufbau und -erhalt via Aktienmärkte, Diskussion einzelner Aktien und Indexfonds, spezielle Anlagestrategien (z.B. Value Investing), eventuell Immobilien-Investments und Entrepreneurship
  • Themen rund ums Sparen, Geld und Dein Finanzmanagement
  • Vorstellung von gemeinnützigen Organisationen, die über spezielle Themen aufklären und an die es sich zu spenden lohnt.

Ich freue mich auf Dich und Deine Kommentare! Du kannst mir gerne schreiben, wenn Du Anregungen, Kritik oder Ideen hast:         finance-philanthropy@gmx.de

Schöne Grüße aus Baden-Württemberg,

Anna.