Aus welchen Gründen man arbeiten sollte – und aus welchen nicht – Teil 1

Warum gehen Menschen arbeiten? Was bewegt sie dazu, ihre Lebenszeit gegen einen Stundenlohn zu tauschen? Oft steht dabei das Motiv „Geld“ im Vordergrund, wobei man bedenken muss, dass Arbeit noch aus viel mehr besteht. Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass besonders reiche Menschen eine ganz andere Auffassung davon haben, weswegen man arbeiten sollte als Menschen, die meistens in finanziellen Schwierigkeiten sind. Im zweiten Teil werde ich daher ein paar dieser Leute zitieren und dabei auf die jeweiligen Textstellen und Bücher verweisen. Zunächst wollen wir uns mit dem Thema „Entlohnung“ und seine Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation beschäftigen. Los geht’s!

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22 Kennzahlen, die man bei der Aktienanalyse kennen sollte

Vor Kurzem habe ich bei Apple zugeschlagen, weil es eine der wenigen Firmen ist, die ich auf meiner „To Buy“-Liste stehen habe. Letztes Jahr habe ich mich ziemlich ausführlich mit der Aktienanalyse beschäftigt, wobei ich mich natürlich nicht als Expertin schimpfen möchte. In der Warteschleife befindet sich ein Beitrag über Apple – mit vielen Grafiken und vielen Kennzahlen, die ich letztes Jahr durchgescannt habe. Da ist mir aufgefallen, dass einige vielleicht nur Bahnhof verstehen und mit den jeweiligen Kennzahlen vielleicht nicht so viel anzufangen wissen. Deswegen komme ich dazu, diese hier lieber noch zu erläutern, sodass ihr dem Beitrag besser folgen könnt! Ansonsten sind hier natürlich sehr viele Leute unterwegs, die sich sehr gut auskennen. Vielleicht könnt ihr in den Kommentaren schreiben, welche Kennzahlen / Größen ihr noch für besonders wichtig erachtet? (Dann nehme ich sie noch in den Beitrag auf). Oder ob ihr eine meiner genannten Kennzahlen irrelevant findet.

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Wie „Mach, was du liebst“ dich in finanzielle Schwierigkeiten bringt

Eleonora war ein neugieriges Kind. Sie hatte vor allem Spaß daran, mit ihren Puppen zu spielen und an ihnen die neuesten Frisuren auszuprobieren. Sie frisierte ihnen die schönsten und aufwendigsten Zöpfe, schnitt ihnen die elegantesten Bob-Frisuren und färbte die künstlichen feinen Haare in den schillerndsten Farben. Während sie – nun etwas älter –  in der Schule saß und halbherzig dem Unterricht lauschte, driftete ihr Blick und Verstand immer wieder ab – in Gedanken war sie immer wieder in ihrem eigenen Friseursalon, frisierte und schnitt die Haare ihrer Kunden und probierte die ausgefallensten Zopfkreationen aus. Sobald sie zuhause war, packte sie wieder einen künstlichen Haarschopf aus und flochte, schnitt und färbte, was das Zeug hielt. Auch ihre eigenen Haare blieben nicht verschont – gefühlt jede Woche hatte sie eine neue Frisur und probierte die neuesten Haarfarben aus, von vielen verschiedenen Herstellern. Ihre eigenen Haare hielt sie sehr kurz, schließlich setzte das ganze Färb-, Bleich- und Frisierprozedere ihrem sanften Schopf ziemlich zu. Nach ein paar Jahren war Eleonora allerdings klar – sie wollte die Schule so früh wie möglich beenden, um ihren eigenen Haarsalon zu eröffnen. Dabei hatte sie vor allem der Spruch „Do What You Love“ inspiriert und hing sogar hübsch umrahmt über ihrem Bett, ihrem Schreibtisch und Badezimmerspiegel. Nach zwei Jahren Ausbildung, in der sie jeden Tag gefordert wurde und jede Menge Spaß hatte, eröffnete sie eines Tages dann tatsächlich in einem kleinen Vorort bei Köln Eleonora’s HaarpalastAber dann geschah etwas Ungewöhnliches … 

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Vater Staat – wozu ist er eigentlich da?

Der Staat ist ein heikles Thema. Angeregt beobachte ich immer wieder, dass Menschen sich Gedanken darüber machen, was der Staat als Nächstes erlauben oder verbieten soll oder wie er für dies und das sorgen muss. Andere Menschen beschweren sich, dass der Staat schon zu groß geworden sei und uns immer mehr Geld aus der Tasche ziehe. Dann beobachte ich noch gleichzeitig, dass sich Menschen sehr stark dafür interessieren, was der Staat ihnen für Leistungen bereit stellt und wie die Steuern geregelt sind. Das geht sogar soweit, dass die Mehrheit aller Deutschen ein Leben führt, das vom Staat bestimmt wird. Sie hinterfragen das Ganze gar nicht und denken nicht über Alternativen nach. Sie sagen sich: „Das ist jetzt einfach so“ und leben danach.

Ähnlich wie mit den meisten Begriffen, die einen enormen Einfluss auf unser Leben haben, wie etwa „Geld“ und „Zeit“, machen sich die meisten Menschen aber gar keine Gedanken darüber, was der Staat überhaupt ist, was seine Aufgaben sind und welche Anforderungen seine Kompetenz übersteigen. Es ist also Zeit, sich die Sache näher anzusehen!

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„Ich bin arm, weil die Reichen reich sind“ – was ist dran?

Was sind die Reichen nicht an allem Schuld! Wenn man sich mit den Menschen über Geld und Finanzen unterhält, stößt man immer wieder auf die verschiedensten Vorurteile und Einstellungen gegenüber reichen und wohlhabenden Menschen. Die Menschen sprechen davon, dass diese Leute einfach „Glück“ hatten oder schon bereits reiche Eltern, die das Vermögen vererbten oder dass diese Leute durch Betrug reich wurden. Reiche Menschen seien unehrlich, einsam, egoistisch und vor allem gierig! Es besteht auch ein großer Wunsch, sich von diesen Leuten moralisch abzugrenzen und sich lieber mit ärmeren Menschen zu sympathisieren. Eines dieser Vorurteile ist die Meinung, die Reichen seien Schuld an der Armut anderer Menschen. Heute wollen wir uns ansehen, was dahinter steckt …

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01×02 Black Mirror: „Das Leben als Spiel“ – eine Kritik am Konsumwahn

Netflix-Aktionäre – hergehört! Euer Streaming-Dienst macht sehr gute Arbeit. Zwar mag mein Freund die Serie, die ich euch heute vorstelle, nicht so sehr, aber wir haben sie trotzdem komplett durchgeschaut: „Black Mirror“.  Seit 2011 befasst sich die in UK produzierte Serie mit verschiedenen Themen der Digitalisierung (z.B. Social Media) und deren mögliche Auswirkungen auf unser Leben. Dabei erzählt jede Folge eine abgeschlossene Geschichte, sodass die Folgen inhaltlich nicht aufeinander aufbauen und meistens handelt es sich um Dystopien, die einen sehr zum Nachdenken anregen. Mehr als eine Folge am Stück geht gar nicht und manche sind teilweise wirklich so abstrus und philosophisch, dass ich manchmal noch eine ganze Weile darüber in Gedanken versunken bin.

Eine dieser Folgen war die zweite von der ersten Staffel – „15 Million Merits“ oder „Das Leben als Spiel“. Die Folge spielt in einer Zukunft, in der Menschen einem oberflächlichen Lebensstil nachgehen und täglich kurzfristige Befriedigung suchen. Die Menschen tragen alle die gleichen grauen Anzüge und strampeln sich jeden Tag auf einem Laufrad ab, mit dem sie Guthaben verdienen. Mit diesem Guthaben können sie in einer virtuellen Welt ihr Avatar anziehen oder damit kostenpflichtige Unterhaltungsprogramme konsumieren. Diese Programme beinhalten Pornographie oder Sendungen, die eine bestimmte Zielgruppe (in diesem Fall, Übergewichtige) diffamieren und über die sich lustig gemacht wird. Jeder Mensch hat ein kleines Zimmer,  das aus Bildschirmen besteht und ständig ist man Werbung ausgesetzt, die man mithilfe seines Guthabens überspringen kann. Es kostet also, die Werbung auszuschalten und sie nicht ansehen zu müssen. Andernfalls ertönt ein Pfeifton, der einen zum Zusehen der Werbung zwingt. Eine wirklich dystopische Welt. Oder kommt sie unserer Realität näher als uns lieb ist?

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6 Gründe, warum sich Sparen immer lohnt

Ich gebe zu, ich war nicht immer eine sparsame Person. Ehrlich gesagt, bin ich das erst seit etwas mehr als einem Jahr – vorher habe ich alles rausgehauen, was mir monatlich zur Verfügung stand. Für Klamotten, Restaurants, Schuhe, Taschen, Freizeitaktivitäten und und und. Ich habe nie verstanden, warum ich sparen sollte und mochte schon allein dieses Wort gar nicht. Irgendwann habe ich mich aber doch gewundert, dass ich meine Träume und Ziele mit diesem Finanzmanagement gar nicht realisieren kann. Das war der Moment, als ich anfing, mich für Vermögensaufbau und Finanzen zu interessieren und auch mein erstes Buch kaufte – Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen* von Robert Kiyosaki. Er beschreibt dort, dass es zu einem Grundsatz gehört, unter seinen Verhältnissen zu leben – wenn es ein finanzielles Gebot geben sollte, dann wohl das: Gebe nie mehr aus als Du einnimmst.

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